Zuverlässigkeit und Sicherheit technischer Systeme
Zuverlässigkeits- und Sicherheitsplanung im Lebenszyklus technischer Systeme
bullet Die Sicht des Herstellers
bullet Die Sicht des Betreibers
bullet Die Sicht der Behörde
bullet Die gemeinsamen Ziele
bullet Die Planungsschritte in der Entstehung und Beschaffung
bullet Die Kostenoptimierung über die geplante Nutzungsdauer
   
          Hauptziele Grundsätzliche Aufgaben
             
            Evaluation
optimiertes Design
 
Hersteller
        Systemzuverlässigkeits- und Sicherheitsanalysen
 
            Risikoanalysen
   
Behörde
  akzeptierte Risiken  
Optimierung von Design,
Betrieb und Unterhalt
          zuverlässig
verfügbar
sicher
Zuverlässigkeits- und Sicherheitsnachweis
 
Betreiber
         
          minimale Kosten  

 

Die Zuverlässigkeits- und Sicherheitsplanung umfasst im einzelnen folgende Tätigkeiten:

bullet Bewerten von Systemvarianten in der Evaluations- und Konzeptphase
bullet Risikoanalyse: Gefahrenanalyse, Risikodefinition, Risikobewertung, Festlegen von Akzeptanzkriterien
bullet Systemanalysen und Optimierung der Systemstruktur (Redundanz, Schutzeinrichtungen, Diagnose, Instandhaltbarkeit), Betriebsabläufe (bei Störungen und Notfallsituationen), Ergonomie/ Bedienung, Ersatzteillagerhaltung, Logistik
bullet Spezifizieren bzw. Umsetzen der Anforderungen an die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Systems
bullet Nachweis der geforderten Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit vor der Inbetriebsetzung durch probabilistische Analysen und/oder deterministischen Methoden (Konformität mit Sicherheitsnormen und Vorschriften)
bullet Nachweis der geforderten Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit mit statistischen Methoden aus der Betriebserfahrung und/oder Lebensdauerprüfungen
bullet Entwicklung wirtschaftlicher Unterhaltsmethoden und Erstellen des Wartungsplans
bullet Erstellen eines Kostenmodells für Investitions-, Betriebs- und Unterhaltskosten zur Bewertung von System-, Einsatz- und Instandhaltungsvarianten (Life Cycle Costing)
bullet Erstellen eines Sicherheitsplans für Notfallsituationen, Ereignis-Rückmeldungen und die Massnahmenplanung
bullet Erstellen eines Störungs- und Notfallplans: Untersuchen von Störungsszenarien, Festlegen von Betriebsabläufen und Rückfallebenen bei Störungen, Systemausfällen und Unfällen. Erstellen von Checklisten und Anweisungen.

 

 

Kurze (nicht-mathematische) Begriffserklärungen

Lebensdauer, Ausfallsicherheit, Verfügbarkeit...    Nicht immer ist klar, was damit gemeint ist.
Die Begriffe rund um Zuverlässigkeit und Sicherheit werden oft missverständlich benützt. Hier eine kurze Erklärung, die keinen Anspruch auf Exaktheit erhebt, dafür aber hoffentlich allgemein verständlich ist. Die Beschreibungen sind konform mit den gängigen Normen.
 

RAMS: Reliability, Availability, Maintainability, Safety (Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit, Sicherheit)

RAMS Begriffe,
typische Fragestellungen und
gebräuchliche Kenngrössen
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Risiko
Brauchbarkeitsdauer
Sicherheit (S)
Verfügbarkeit (A)
Zuverlässigkeit (R)
Instandhaltbarkeit (M)
Instandhaltung